{"id":946,"date":"2011-11-25T18:54:00","date_gmt":"2011-11-25T17:54:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/?p=946"},"modified":"2025-06-23T14:56:34","modified_gmt":"2025-06-23T12:56:34","slug":"overseas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/2011\/11\/25\/overseas\/","title":{"rendered":"Overseas"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<p>Overseas<br>Jahresgaben 2011<br>25. November 2011 \u2013 15. Januar 2012<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"451\" src=\"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/2011-Overseas.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1447\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:0px;width:511px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/2011-Overseas.jpeg 600w, https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/2011-Overseas-300x226.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:5px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Cristian Andersen, Rui Calcada Bastos, Sergio Belinchon, Marco Bruzzone, Ulrike Grossarth, Eno Henze, Conor Kelly,&nbsp;Lone Haugaard Madsen, Riccardo Previdi, Dan Rees, Mike Ruiz,&nbsp;Patrick Tuttofuoco,&nbsp;Albert Weis, Tilman Wendland, Alvaro Urbano<\/p>\n\n\n\n<p>\"Overseas\" presents works by 15 artists and offers members and guests of the Kunstverein the opportunity for new encounters or rediscoveries. Members can purchase works as annual Jahresgaben and thus support not only the artists but also the Kunstverein.<\/p>\n\n\n\n<p><br>You can find our current and available annual editions at:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/jahresgaben\/\">www.kunstverein-arnsberg.de\/jahresgaben<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><br>&#8211; &#8211; &#8211;<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\" translation-block\">\"Source\", \"Family Jewels\", \"The Hidden Chapters Of My Lost Insistence\", \"The Hygienic Colors\", \"Paradise Lost\", \"Public Abstraction, Private Construction\" - these were just some of the exhibition titles at Kunstverein Arnsberg. At the end of the year, there is time to look back and take stock, which again raises many questions - and one of them is certainly: Why are so many titles in English? Does the German language not have enough expressive power or do the artists want to use an international title and thus avoid misinterpretation? Is it the attraction of the foreign or the peculiarity of the specific term whose (double) meaning is lost in translation?\nGiving an exhibition a title is often as difficult as naming your own child. So it is very personal and sensitive. Incidentally, popular and international first names in 2011 were Mia and Ben... The English titles of our artists ultimately also thematize a social development.\n\nThis year we have given our annual exhibition the title \"Overseas\". Once again, it is an English word with several meanings that cannot be clearly translated into German.\n\"Overseas\" is translated as \"overseas\" and \"abroad\". The Englishman does not only mean the South Seas but also, for example, the neighboring European countries; the European, however, will not refer to England but to the distant beaches with \"Overseas\". One and the same term thus designates completely different areas depending on the position and cultural centering of the perceiver. This also takes place beyond the reality of political and geographical associations in the artistic projections and fantasies of our exhibition.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Schichten eines K\u00fcnstlers<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wir kommen immer mehr dahin, die Ausstellungen des Kunstvereins als Sehschule zu betrachten&#8220;, meint Kunsthistorikerin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Kunstvereins Kathrin \u00dcberholz. Zwei Ausstellungen stellt der Kunstverein vor, die ein genaues &#8222;Sehen&#8220; erfordern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten zwei R\u00e4ume der Ausstellung bieten dem Betrachter die Jahresgaben 2011. Hier zeigt der Kunstverein Bilder von renommierten K\u00fcnstlern, die schon einmal in Arnsberg ausgestellt haben und nun ein oder zwei ihrer Werke dem Kunstbegeisterten zum Kauf anbieten. Die Jahresgaben-Ausstellung tr\u00e4gt den Titel &#8222;Overseas&#8220;. F\u00fcr diesen Begriff gibt es mehrere \u00dcbersetzungen &#8211; Kurator Vlado Velkov \u00fcbersetzt es mit &#8222;Sehnsucht&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Da ist zum Beispiel Raul Walch, er erinnert mit seinen Fotografien an den Arnsberger Kunstsommer, in dem er Wasserfont\u00e4nen aufsteigen lie\u00df. Alvaro Urbano stellte seine Werke im Sommer im Lichthaus aus. Auch Ricardo Prividi stellte im Lichthaus aus. Nach einem Stadtrundgang, den der Kunstverein allen ausstellenden K\u00fcnstlern anbietet, um die ortsspezifische Kunst zu f\u00f6rdern, nahm er das Arnsberger Hallenbad in den Fokus. Heraus kam ein Kunstwerk, das ein mehrfaches Hinsehen erfordert. Die Mitte scheint zerknittert, die Fassade und die Umgebung des Hallenbades verteilen sich auf mehrere Str\u00e4nge des Bildes. Dieses Bild und viele andere sind k\u00e4uflich zu erwerben.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim weiteren Rundgang st\u00f6\u00dft man beim &#8222;Bild ohne Titel&#8220; auf die zweite Ausstellung, die sich nach Betrachtung dieses Objektes auf eine wunderbare Weise dem Betrachter \u00f6ffnet. Es ist die Einzelausstellung des irischen K\u00fcnstlers Conor Kelly mit dem Titel: &#8222;Lambada Descomunal\/The Monstrous Lamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00fcnstler braucht den Raum zwischen der visuellen Aufnahme mit dem Bild und der &#8222;Titelfindung. Es entsteht ein experimenteller Raum. Dem Bild einen Titel zu geben, ist f\u00fcr den K\u00fcnstler fast ebenso wichtig, wie das Bild selbst. So entstehen Namen wie &#8222;Black Lungs&#8220; (Schwarze Lunge) oder ein Slogan des ehemaligen Pr\u00e4sidenten Nixon als Titel f\u00fcr das Bild. &#8222;Bilder und Ausstellungstitel greifen oft auf die englische Sprache zur\u00fcck und sind auch nur schwer ins Deutsche zu \u00fcbertragen&#8220;, erl\u00e4utert Vlado Velkov. &#8222;Aber f\u00fcr den K\u00fcnstler dr\u00fcckt es dann genau das aus, was er meint&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Kelly arbeitet bei seinen Bildern in mehreren Schichten. So kann es sein, dass ein Jahr dar\u00fcber vergeht, bevor ein Kunstwerk fertiggestellt ist. Ein langer Prozess kommt in Gang, an dem der K\u00fcnstler immer wieder das Bild verbessert, gewisse Dinge ver\u00e4ndert oder ein neues Bild \u00fcber das vorherige gelegt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ich tr\u00e4ume, wache auf und wei\u00df nicht mehr, was ich getr\u00e4umt habe. Es bleibt ein Gef\u00fchl. So geht es mir mit Conor Kellys Bildern. Sie sind nur ann\u00e4hernd zu greifen. In jedem Bild gibt es viele Bilder, die man oft nur ahnen kann&#8220;, Dr. Johannes Teiser, Mitbegr\u00fcnder des Kunstvereins, stellte bei der Er\u00f6ffnung der Ausstellung den K\u00fcnstler vor und brachte seine eigenen Reaktionen auf die Bilder dem Publikum n\u00e4her.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Ulla Baum\u00fcller, eine der zirka 30 Besucher, die zur Er\u00f6ffnung gekommen waren, war der Abend ein sch\u00f6nes Erlebnis: &#8222;Die Bilder sprechen mich an, es ist endlich mal wieder Malerei&#8220;. Michael Sittig, Vorsitzender des Kunstvereins, wei\u00df um die Vorliebe einiger Besucher zur Malerei. &#8222;Aber der Kunstverein will mehr zeigen. Bei uns soll das zu sehen sein, was in vielleicht in f\u00fcnf oder zehn Jahren erst dem Geschmack der Zeit entspricht. Und&#8220;, f\u00fcgt Sittig ein wenig stolz hinzu, &#8222;Arnsberg hat einen guten Ruf in der Szene. F\u00fcr die Vita eines K\u00fcnstlers ist es gut, schon einmal in Arnsberg ausgestellt zu haben&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>So sollte der &#8222;Seher&#8220; vor dem Bild verweilen, sich hineinfinden. Die Bilder sind mehrfach deutbar, und &#8211; er kann sich an die Anwesenden, eigens f\u00fcr diese Ausstellung eingewiesenen jungen Leute wenden, um dies und das erkl\u00e4rt zu bekommen oder sich ganz durch die Traumwelt des Conor Kelly f\u00fchren lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>(<a href=\"https:\/\/www.sauerlandkurier.de\/hochsauerlandkreis\/arnsberg\/schichten-eines-kuenstlers-5846616.html\">https:\/\/www.sauerlandkurier.de\/hochsauerlandkreis\/arnsberg\/schichten-eines-kuenstlers-5846616.html<\/a>)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OverseasJahresgaben 201125. November 2011 \u2013 15. Januar 2012 Cristian Andersen, Rui Calcada Bastos, Sergio Belinchon, Marco Bruzzone, Ulrike Grossarth, Eno Henze, Conor Kelly,&nbsp;Lone Haugaard Madsen, Riccardo Previdi, Dan Rees, Mike Ruiz,&nbsp;Patrick Tuttofuoco,&nbsp;Albert Weis, Tilman Wendland, Alvaro Urbano &#8222;Overseas&#8220; pr\u00e4sentiert Arbeiten von 15 K\u00fcnstlern und bietet den Mitgliedern und G\u00e4sten des Kunstvereins die M\u00f6glichkeit f\u00fcr neue [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":7,"featured_media":1447,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[31,28],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/946"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=946"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/946\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3602,"href":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/946\/revisions\/3602"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1447"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=946"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=946"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=946"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}