{"id":773,"date":"2002-01-20T16:50:00","date_gmt":"2002-01-20T15:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/?p=773"},"modified":"2025-06-13T13:36:11","modified_gmt":"2025-06-13T11:36:11","slug":"rainer-splitt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/2002\/01\/20\/rainer-splitt\/","title":{"rendered":"Rainer Splitt"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<p>Rainer Splitt<br>20. Januar \u2013 24. M\u00e4rz 2002<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full has-custom-border is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Scan-4-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-774\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:0px\"\/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:5px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Der Titel der Ausstellung gibt zum einen den Werkproze\u00df und zum anderen eine bestimmende Farbe der Ausstellung wieder. Eintauchen und Ausgie\u00dfen: Die Geste ist von nicht zu \u00fcberbietender und geradezu radikaler Klarheit. Rainer Splitt ben\u00f6tigt f\u00fcr seine \u201e Bilder\u201c jede Menge Farbe: Aluminiumtafeln werden in mit Farbe gef\u00fcllte Beh\u00e4lter getaucht und an \u201eGriffl\u00f6chern\u201c wieder herausgezogen. Wie eine Haut umschlie\u00dft die Masse die Tafeln von allen Seiten. Die Tauchkante in Form einer sanften, Bugwelle ist Resultat der Farbverdr\u00e4ngung im Bottich. Im oberen Bereich l\u00e4uft die Farbe d\u00fcnn ab. Man kann fast in sie \u201ehineinsehen\u201c. Der gesamte Herstellungsvorgang bleibt ablesbar und l\u00e4\u00dft auch die Menge an Farbmasse, die f\u00fcr einen solchen Tauchbottich n\u00f6tig ist, vorstellbar werden. Als Solit\u00e4re oder auch als Gruppierung von \u201eMusterplatten\u201c lehnen sie an der Wand. Als zentrale Arbeit der Ausstellung wird vor Ort ein \u201eFarbgu\u00df\u201c realisiert: Etwa 180 Liter Farbmasse werden im Ausstellungsraum zu einem Farbsee gegossen. Diese Farbmasse erstarrt mit leichten W\u00fclsten am Rand, an der hochspiegelnden Oberfl\u00e4che den Umraum reflektierend. Formbestimmend ist vor allem die Individualit\u00e4t des Untergrundes mit seinen spezifischen Neigungen, Kanten und Fugen. Ohne pers\u00f6nlichen expressiven Gestus zu bem\u00fchen, bleibt die innere Logik zwischen Ort, Handlung und Form stets offensichtlich. Die Besetzung des Raumes mit Farbe in ihrer unmittelbaren Pr\u00e4senz erlebt der Betrachter als geradezu physisch; nicht als \u201eabstrakt\u201c, sondern die eigene umgebende Wirklichkeit widerspiegelnd. In Form eines Raummodells wird die Beziehung zwischen Architektur und Farbe zugespitzt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column has-global-padding is-layout-constrained wp-block-column-is-layout-constrained\" style=\"flex-basis:800px\"><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rainer Splitt20. Januar \u2013 24. 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