{"id":1213,"date":"2017-11-11T00:35:00","date_gmt":"2017-11-10T23:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/?p=1213"},"modified":"2024-06-14T18:18:39","modified_gmt":"2024-06-14T16:18:39","slug":"anselm-schenkluhn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/en\/2017\/11\/11\/anselm-schenkluhn\/","title":{"rendered":"Anselm Schenkluhn"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<p>Anselm Schenkluhn<br>11. November \u2013 15. Januar 2017<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2000\" height=\"1333\" src=\"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/2016-Anselm-Schenkluhn-DSC03841.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1258\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:0px\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/2016-Anselm-Schenkluhn-DSC03841.jpg 2000w, https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/2016-Anselm-Schenkluhn-DSC03841-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/2016-Anselm-Schenkluhn-DSC03841-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/2016-Anselm-Schenkluhn-DSC03841-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.kunstverein-arnsberg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/2016-Anselm-Schenkluhn-DSC03841-1536x1024.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Woran denkt man bei der Ansicht eines Kreises wenn nicht auch an ein Quadrat?<\/p>\n\n\n\n<p>Schon in der Antike wurden die Proportionen des aufrecht stehenden Menschen durch geometrische Formen wie den Kreis und das Quadrat definiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beziehung zwischen Kreis und Quadrat wurde hier benutzt, um den an sich imperfekten Menschen in seiner Sehnsucht nach Vollkommenheit zu idealisieren. Diese magische Anziehungskraft von geometrischen Formen wurde immer wieder zur Grundlage f\u00fcr k\u00fcnstlerische Entwicklungen, die durch Reduzierung auf Grundfarben und Urformen sich stets neu behaupten konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Anselm Schenkluhn stellt im Lichthaus Arnsberg einen brennenden Reifen aus. Der riesige schwarze Stahlring steht mitten im Raum auf einer hohen Stange und ist mit einer Gasflasche verbunden. M\u00f6chte der K\u00fcnstler jetzt durch das Feuer springen oder wird er das Publikum hierzu auffordern? Ruht in der Gefahr die Sch\u00f6nheit oder in der Sch\u00f6nheit die Gefahr?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Skulptur besch\u00e4ftigt sich mit den Risiken und Gefahren der k\u00fcnstlerischen Arbeit. Die Skulptur von Schenkluhn ist selbstreferrentiell, sie stellt sich selber aus, sie entbl\u00f6\u00dft sich. Sie ist ehrlich, ohne Posen und Parolen, zeigt alles. K\u00fcnstler haben es nicht einfach, stets m\u00fcssen sie alles geben, viel riskieren und m\u00f6glichst ein Spektakel liefern.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Jahrhundert nach dem schwarzen Quadrat von Malewitsch, beziehen sich immer wieder K\u00fcnstler nicht nur auf seine formale, sondern auf seine gedankliche Abstraktion. Gedankenspr\u00fcnge bestimmen die Entwicklung der Kunst, sie sind auch f\u00fcr diese Ausstellung grundlegend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Skulptur von Schenkluhn braucht unsere Geschichten nicht, sie m\u00f6chte ihre eigene erz\u00e4hlen. Sie will, dass wir vor dem Feuerring verweilen, um&nbsp; alles zu vergessen und uns auf die Sch\u00f6nheit der Arbeit einlassen. So wird Schenkluhns Skulptur zur poetischen Behauptung von Sch\u00f6nheit an sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Anselm Schenkluhn wurde 1984 in L\u00fcbeck geboren und lebt in Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Ausstellung des Kulturb\u00fcros der Stadt Arnsberg in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Arnsberg.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column has-global-padding is-layout-constrained wp-block-column-is-layout-constrained\" style=\"flex-basis:800px\">\n<figure class=\"wp-block-gallery alignfull has-nested-images columns-1 wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anselm Schenkluhn11. November \u2013 15. 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