Parade: Hoffnung gegen Hoffnung


30. August 2026

Update: Neuer Termin für die Parade HOFFNUNG GEGEN HOFFNUNG

Die ursprünglich für den 28. Juni 2026 geplante Parade musste aufgrund der extremen Hitzewelle kurzfristig verschoben werden.

Wir freuen uns, Sie nun herzlich einzuladen zur:

HOFFNUNG GEGEN HOFFNUNG

Künstlerische Parade von Ines Doujak

Sonntag, 30. August 2026

16:00 Uhr
Treffpunkt am Neumarkt (Formierung & Kostümierung)

17:00 Uhr
Start der Parade durch die Arnsberger Innenstadt
(Dauer ca. 2 Stunden)

ab 19:00 Uhr
Performance, Musik und Begegnung im Garten des Kunstvereins Arnsberg

Mit Fahnen, Tierskulpturen, Kostümen, Musik und performativen Interventionen verbindet die Parade den Ausstellungsraum mit dem Stadtraum. Gemeinsam entsteht ein bewegliches Bild von Hoffnung, Fürsorge und Widerstand.

Alle sind herzlich eingeladen mitzuwirken – beim Tragen, Gehen, Singen, Organisieren oder einfach beim Dabeisein.

Hoffnung ist ein Akt des Widerstands

Wie kann Kunst Menschen zusammenbringen? Wie können wir gemeinsam über andere Formen des Zusammenlebens nachdenken?

Mit der Parade HOFFNUNG GEGEN HOFFNUNG verbindet die Künstlerin Ines Doujak den Ausstellungsraum mit dem Stadtraum. Gemeinsam mit lokalen Teilnehmer:innen entsteht eine bewegliche Choreografie aus Tierskulpturen, Fahnen, Kostümen, Musik und performativen Interventionen.

Die Parade macht Kämpfe von Aktivist:innen sichtbar, die sich weltweit gegen Landraub und Umweltzerstörung einsetzen. Sie zeigt, wie aus scheinbarer Ohnmacht kollektives Handeln entstehen kann.

Der Titel HOFFNUNG GEGEN HOFFNUNG verweist auf Nadezhda Mandelstams Memoiren Hope Against Hope. Er steht für eine Hoffnung, die selbst unter schwierigen Bedingungen nicht verschwindet – nicht als Gewissheit, sondern als gemeinschaftliche Praxis des Handelns, der Solidarität und der Fürsorge.

Die Parade bewegt sich entlang der Ruhr durch die Stadt – ein fließender Körper aus Stimmen, Bildern und Klängen. Eine Trage mit Hyäne und Rabe, Fahnen und kostümierte Performer*innen durchziehen den Raum, eine Versammlung jenseits des Menschlichen, vielstimmig, widerspenstig, wach. Lieder heben an, eigens geschrieben, eigens komponiert. Gemeinsam mit lokalen Gruppen entsteht ein Moment von Öffentlichkeit: ein Innehalten im Fluss, ein kollektives Fragen. Was kann werden? Was gilt es zu verteidigen? Und wie wollen wir leben? Wir freuen uns über alle, die mittragen, mitgehen, mitsingen, organisieren oder unterstützen möchten.

Die Ausstellung und Parade ist gefördert vom der Kunststiftung NRW und Stadt Arnsberg.

BIOGRAFIE

Ines Doujak präsentierte ihre Arbeiten unter anderem in folgenden Institutionen und Ausstellungen:
 Lentos Kunstmuseum Linz (2025, 2018), Hamburger Kunsthalle (2025), Kunsthaus Wien (2021), Liverpool Biennial (2021), NTU Centre for Contemporary Art Singapore (2020), Bergen Assembly (2019), Centro de Iniciativas Culturales de la Universidad de Sevilla (2018), steirischer herbst (2018), Kochi-Muziris Biennale (2018), Belvedere Wien (2018), Dhaka Art Summit (2018), Para Site Hongkong (2018), Bunkier Sztuki Krakau (2017), Württembergischer Kunstverein Stuttgart (2016), MACBA Barcelona (2015), Kyiv Biennial (2015), São Paulo Biennial (2014), Royal College of Art London (2013), Busan Biennale (2012), Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía Madrid (2010) sowie documenta 12 (2007). 2022 erhielt sie den Österreichischen Kunstpreis für Bildende Kunst.